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Labor für Mechatronik- und Robotik
Eingebettet in den Räumlichkeiten des Labors TE205 (LEA-Labor) und die gleichen Ressourcen teilend, befindet sich das Mechatronik- und Robotiklabor. Anhand praktischer Übungen vertiefen die Studierenden hier ihr theoretisches Wissen. Andererseits bietet das Labor die nötigen Plätze und Infrastruktur für die Projekt- und Bachelorarbeiten.
Lehrgebiete
Auf dem Grundwissen aus der Mathematik, Physik, Informatik, Elektrotechnik und Maschinenbau aufbauend, steht die Vertiefung folgender Mechatronikthemen auf dem Lehrplan:
Kinematik und Kinetik
Tensorrechnung, Bewegungsgleichungen, Koordinatentransformationen, mehrgelenkige Mechanismen
Roboterdynamik
Grundbegriffe und Bauformen, zeitoptimale Steuerung
Antriebstechnik
Maschinentypen, Stellglieder, Regelungen
Sensortechnik
Weg-, Kraft- und Drehmomentmessung, taktile Sensoren
Mikroprozessoren
Rechnerstruktur, Programmierung, Schnittstellen, Echtzeitprogrammierung, A/D-Wandler, D/A-Wandler
Regelungstechnik
Folgeregler, Zustandsregler, Fuzzy-Regler, Stabilität
Bildverarbeitung und Computer-Vision
Digitalisierung von Bildern, Kantendetektion, Merkmalsextraktion, Mustererkennung
Software-Werkzeuge
Simulation, Entwurf, Projektierung, Berechnung, Dokumentation
Forschung und Entwicklung
Ein Teil der F&E Tätigkeit des IMS wird hier im Labor aufgrund der Infrastruktur ausgeführt.
Laborausstattung
Einige Arbeitplätze sind mit diversen Robotertypen (SCARA, Microdelta, Knickarm), welche sowohl für den Lehrbetrieb als auch für F&E Projekte eingesetzt werden, ausgestattet. Eigens für den Unterricht entwickelte Studienfahrzeuge, ermöglichen den Studierenden die praktische Umsetzung der Theorie (C-Programmierung, Sensorik, Regelung etc.) beim Lösen diverser Übungsaufgaben.
Praktikum, Projekt- und Bachelorarbeiten
Die Vertiefung der Theorie wird mittels konkreten, praktischen Übungsaufgaben (u.a. Studienfahrzeug) und einer umfangreichen Semesterarbeit angestrebt. Bei der Formulierung und Durchführung der Projekt- und Bachelorarbeiten wird grosser Wert auf die Zusammenarbeit mit Industriepartnern gelegt, um so den Studierenden möglichst praxisnahe Themen und Problemstellungen anbieten zu können.


